Traumaberatung (AZAV)

Nächster Termin:
Ständig im Angebot mit laufendem Einstieg
Gesamtdauer:
1175 Stunden in 12 Monaten
Praktikum:
Ja
Unterrichtssprachen:
  • Deutsch
Veranstaltungsart:
  • Weiterbildung 
Angebotsform:
  • Präsenzveranstaltung 
Durchführungszeit:
  • Tagesveranstaltung
Teilnehmer min.:
8
Teilnehmer max.:
18
Preis:
8.612,75 € - Bildungsgutschein oder Förderung Rentenversicherung
Förderung:
  • Bildungsgutschein 
Abschlussart:
Zertifikat/Teilnahmebestätigung 
Abschlussprüfung:
Nein
Abschlussbezeichnung:
Traumaberater*in
Zertifizierungen des Angebots:
  • SGB III-Maßnahmezulassung 
Angebot nur für Frauen:
Nein
Kinderbetreuung:
Nein
Link zum Angebot:
Infoqualität:
Suchportal Standard Plus

Zielgruppen:
Menschen, die in unterschiedlichen sozialen/therapeutischen Kontexten tätig sind/waren, die mit traumatisierten Klient*innen arbeiten möchten oder die in sozialen/krisenhaften Kontexten tätig sind.
Fachliche Voraussetzungen:
Beratungsgespräch, mind. Haupt- und/oder Berufsabschluss, Mindestalter 25 Jahre, stabiles Internet, PC/Laptop mit integrierter/externer Webcam & Lautsprecher (Headset)
Technische Voraussetzungen:
Keine besonderen Anforderungen.
Systematik der Agenturen für Arbeit:
keine Angaben

Inhalte

Die zunehmende Sensibilisierung für Traumata und ihre vielfältigen Folgen auf psychischer, körperlicher und sozialer Ebene hat dazu geführt, dass Fachkräfte mit ausgewiesener Kompetenz in Traumaberatung gefragter denn je sind. Absolvent*innen einer entsprechenden Qualifizierung finden in verschiedenen Bereichen und Einrichtungen abwechslungsreiche und zukunftssichere Beschäftigungsmöglichkeiten. Hier einige Perspektiven, die sich für ausgebildete Traumaberater*innen eröffnen:

Beratungsstellen und soziale Einrichtungen
- Allgemeine psychosoziale Beratungsstellen: Hier unterstützen Traumaberater*innen Menschen, die belastende oder traumatische Erlebnisse verarbeiten möchten.
- Opferhilfestellen: Arbeit mit Betroffenen von Gewalt oder Unfällen; stabilisierende Beratung, Krisenintervention und Vermittlung weiterer Hilfsangebote.
- Frauenhäuser / Schutzeinrichtungen: Begleitung von Menschen mit Gewalterfahrung, insbesondere Familien und Kindern, die Zeugen oder Opfer von Gewalt wurden.

Kinder- und Jugendhilfe
- Jugendämter, stationäre Jugendhilfe, Schulen: Traumaberater*innen werden gebraucht, um Kinder und Jugendliche mit traumatisierenden Erfahrungen zu unterstützen (z. B. Vernachlässigung, Missbrauch, Fluchterfahrungen).
- Therapeutische Wohngruppen: Aufbau stabiler Beziehungen, Anwendung von Stabilisierungstechniken und Vernetzung mit anderen Fachstellen.

Flucht- und Migrationsarbeit
- Flüchtlingsunterkünfte und Migrationsdienste: Viele Geflüchtete haben Kriegs- oder Gewalttraumata erlebt. Traumaberater*innen bieten hier psychosoziale Unterstützung und helfen bei der Stabilisierung und Alltagsbewältigung.
- NGOs, Hilfsorganisationen: Internationale Projekte oder transkulturelle Beratungssettings profitieren von Fachkräften, die in der Traumaberatung ausgebildet sind.

Berufliche Rehabilitation und Arbeitsmarktintegration
- Bildungs- und Integrationsträger: Begleitung traumatisierter Personen bei der Arbeitsmarktintegration; Unterstützung bei Bewerbungen, Stress- und Ressourcenmanagement.
- Rehabilitationsmaßnahmen: Stärkung des Selbstwerts und Krisenbewältigung als Teil der Wiedereingliederung in den Beruf.


AUSBILDUNGSBESTANDTEILE

Präsenz- und Online Unterricht 1175 UE (je 45 Min.)
Traumaberatung/-Therapie 240 UE
Train the Trainer 25 UE
Methodik & Didaktik 35 UE
Stressbewältigung 35 UE
Lehrsupervision & Lehrtherapie 50 UE
Kompetenztraining 50 UE

WEITERE LEISTUNGEN
Projektarbeiten 80 UE
Kleingruppenarbeiten (Peergroups) 110 UE
Selbstlernzeiten & Unterrichtsnacharbeitung 300 UE
Erstellung der Abschlussarbeit 250 UE

PRAKTIKUM
Praktikum 150 Stunden

PRÜFUNGEN
Abschlussarbeit 25 Seiten
intern mündlich

Alle Angaben ohne Gewähr. Für die Richtigkeit der Angaben sind ausschließlich die Anbieter verantwortlich.

Erstmals erschienen am 06.03.2025, zuletzt aktualisiert am 06.03.2025