Traumazentrierte Fachberatung (AZAV)

Next Date:
Ständig im Angebot mit laufendem Einstieg
Total Duration:
240 Stunden in 12 Monate
Internship:
Nein
Teaching Languages:
  • Deutsch
Type of Course:
  • Weiterbildung 
Type of Provision:
  • Präsenzveranstaltung 
Execution Time:
  • Wochenendveranstaltung
min. Participants:
8
max. Participants:
18
Price:
€1,759.20 - Bildungsgutschein oder Förderung Rentenversicherung
Funding:
  • Bildungsgutschein 
Type of Qualification:
Zertifikat/Teilnahmebestätigung 
Final Examination:
Ja
Qualification Title:
Qualifizierungsnachweis Traumazentrierter Fachberatung
Certifications of the Course:
  • SGB III-Maßnahmezulassung 
Courses for Women only:
Nein
Childcare:
Nein
Link to Course:
Quantity of Details:
Suchportal Standard Plus

Target Groups:
 Fachkräfte, die sich darauf vorbereiten möchten, Menschen zu unterstützen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben.
Professional Requirements:
Beratungsgespräch, mind. Haupt- und/oder Berufsabschluss
Technical Requirements:
Keine besonderen Anforderungen.
Classification of the Federal Employment Agency:
keine Angaben

Contents

Die zunehmende Sensibilisierung für Traumata und ihre vielfältigen Folgen auf psychischer, körperlicher und sozialer Ebene hat dazu geführt, dass Fachkräfte mit ausgewiesener Kompetenz in Traumaberatung gefragter denn je sind. Absolvent*innen einer entsprechenden Qualifizierung finden in verschiedenen Bereichen und Einrichtungen abwechslungsreiche und zukunftssichere Beschäftigungsmöglichkeiten. Hier einige Perspektiven, die sich für ausgebildete Traumaberaterinnen eröffnen.

Beratungsstellen und soziale Einrichtungen
- Allgemeine psychosoziale Beratungsstellen: Hier unterstützen Traumaberater*innen Menschen, die belastende oder traumatische Erlebnisse verarbeiten möchten.
- Opferhilfestellen: Arbeit mit Betroffenen von Gewalt oder Unfällen; stabilisierende Beratung, Krisenintervention und Vermittlung weiterer Hilfsangebote.
- Frauenhäuser / Schutzeinrichtungen: Begleitung von Menschen mit Gewalterfahrung, insbesondere Familien und Kindern, die Zeugen oder Opfer von Gewalt wurden.

Kinder- und Jugendhilfe
- Jugendämter, stationäre Jugendhilfe, Schulen: Traumaberater*innen werden gebraucht, um Kinder und Jugendliche mit traumatisierenden Erfahrungen zu unterstützen (z. B. Vernachlässigung, Missbrauch, Fluchterfahrungen).
- Therapeutische Wohngruppen: Aufbau stabiler Beziehungen, Anwendung von Stabilisierungstechniken und Vernetzung mit anderen Fachstellen.

Flucht- und Migrationsarbeit
- Flüchtlingsunterkünfte und Migrationsdienste: Viele Geflüchtete haben Kriegs- oder Gewalttraumata erlebt. Traumaberater*innen bieten hier psychosoziale Unterstützung und helfen bei der Stabilisierung und Alltagsbewältigung.
- NGOs, Hilfsorganisationen: Internationale Projekte oder transkulturelle Beratungssettings profitieren von Fachkräften, die in der Traumaberatung ausgebildet sind.

Berufliche Rehabilitation und Arbeitsmarktintegration
- Bildungs- und Integrationsträger: Begleitung traumatisierter Personen bei der Arbeitsmarktintegration; Unterstützung bei Bewerbungen, Stress- und Ressourcenmanagement.
- Rehabilitationsmaßnahmen: Stärkung des Selbstwerts und Krisenbewältigung als Teil der Wiedereingliederung in den Beruf.


AUSBILDUNGSBESTANDTEILE

Präsenz Unterricht 240 UE (je 45 Min.)
Traumaberatung/-Therapie 240 UE

PRÜFUNG
Intern mündlich

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie den Qualifizierungsnachweis Traumazentrierte Fachberatung.

All statements without guarantee. The providers are solely responsible for the correctness of the given information.

Published on 06.03.2025, last updated on 06.03.2025